Ambulant vor stationär
Pflegebeauftragte der Bundesregierung zu Gast beim ASB Coburg
Hoher Besuch beim ASB Coburg: Die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Claudia Moll, machte sich vor Ort ein Bild von den Angeboten des ASB im Bereich der Pflege. Die SPD-Bundestagsabgeordnete betonte dabei, dass überall dort, wo es möglich ist, die ambulante Pflege vor der stationären Pflege bevorzugt werden sollte. Gute Lösungen seien auch Senioren-Wohnanlagen, die eine Tagespflegestruktur beinhalten. Der ASB Coburg setze in diesem Segment Maßstäbe.
„Eine Pflegesituation muss nicht unbedingt in einem Heim enden“, sagte der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende Norbert Tessmer anlässlich des Besuchs. „Der Prävention, niedrigschwelligen Angeboten und den vorgelagerten Systemen – wie der Aktivierung im Ruhestand, Servicewohnen oder Betreutem Wohnen – ist in Anbetracht einer älter werdenden Gesellschaft noch mehr Bedeutung zuzumessen. Hier müssen Politik, Kommunen und Verbände eng miteinander zusammenarbeiten.“ Mit diesem Treffen habe der ASB dazu ein Zeichen gesetzt.
Mit dem Besuch in Oberfranken ist Claudia Moll einer Einladung gefolgt, die ihr vor einigen Monaten die Coburger ASB-Vertreter:innen bei einem Gespräch in Berlin ausgesprochen haben. Der Bamberger SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz und Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hatten sich Claudia Moll angeschlossen.
Text: Moritz Wohlrab